atme einmal tiiiieeeef durch!

Auch das ein gut gemeinter Ratschlag in der Kinderwunschzeit, aber was erreichst du damit? Und was wenn das Atmen schwer fällt und die Luft wegbleibt? Davon handelt dieser Blog.

Photo by Kenneth Gorzal Surillo on Pexels.com

Gerade im Zeitalter von Corona hat das tiefe Durchatment hinter den Masken eine ganz andere Bedeutung gewonnen. Gautama Buddha hat einmal gesagt „Das Erste, was der Mensch zu lernen hat, ist Atmen. Die Atmung steht am Anfang und am Ende des Lebens. Mit dem ersten Atemzug erblicken wir das Licht der Welt, mit dem letzten hauchen wir das Leben aus„. Das richtige Atmen kann also keine Nebensächlichkeit sein.

Immer wieder höre ich in meinem Berufsalltag den Satz: „Ich habe das Gefühl ich bekomme keine Luft mehr“ oder „es schnürt mir die Luft ab“. darum möchte ich hier einmal schauen, was denn die Luft mit uns macht und warum sie uns ausgeht in schwierigen Situationen.

Wenn du einatmest, bewegt sich das Zwerchfell. Gleichzeitig weitet sich dein Brustkorb, deine Lunge füllt sich mit Luft. Der aus der Atemluft aufgenommene Sauerstoff wird ins Blut des Lungenkreislaufs und über die Blutzirkulation bis in jede Zelle deines Körpers transportiert. In den Zellen wird der Sauerstoff in Stoffwechselvorgängen verbraucht, es entsteht Kohlendioxid als Abfallprodukt. Das Kohlendioxid wiederum gelangt über das Blut zurück zur Lunge und wird dort an die Umwelt abgeatmet. Dieser in der Lunge stattfindende Gasaustausch ist überlebenswichtig, weil nur mit Hilfe von Sauerstoff die meisten Stoffwechselvorgänge in den Zellen möglich sind.

Mit dem Zulassen des Atems und somit mit der Bewegung im Brustkorb lässt du das Leben also in dich fliessen. Ein Atemzug besteht aus dem Einatmen, dem Ausatmen und der Atempause. Wenn diese Drei im Einklang sind, dann bist du ausgeglichen. Durch die bewusste Wahrnehmung des Atemvorgangs kann es dir mit der Zeit gelingen, deine Gedanken und Gefühle gleichmütiger zu beobachten, ohne zu urteilen. Der Atem wird gewissermassen ein neutraler Anker in deinem Bauch, weit entfernt vom Kopf, der wägt und bewertet. Wenn du Dich jetzt fragst wie du das lernen kannst. Dabei kann dir die Meditation und die Hypnose helfen.

Photo by Anete Lusina on Pexels.com

Wenn du dich deiner Atmung ganz achtsam zuwenden, begegnest du dir somit selbst. Du kannst dir bewusst werden, wie du mit dem Atem und somit mit dir selbst umgehst. Du kannst so eine Entwicklung in Gang bringen und diese Erkenntnis wirkt hinein in deinen Alltag. So entstehen wiederum Gelassenheit und Vertrauen – was in der Kinderwunschzeit essentiell ist. Du stärkst das Vertrauen in deinen Körper und dies wiederum führt dazu, dass du gesünder bist. Unsere Atmung ist eng mit unseren geistigen und psychologischen Vorgängen verknüpft und reagiert sehr sensibel auf alle Einflüsse. Beispielsweise hat sie Einfluss auf den Blutdruck, den Herzschlag, auf die Anspannung der Muskeln und dank der richtigen Atmung werden weniger Stresshormone, die den Körper ausgeschüttet.

Anders als andere Prozesse im Körper kannst du deine Atmung willentlich beeinflussen. Die Kraft der Atmung zu behindern ist jedoch extrem anstrengend. Wenn Du herausfindest, wie du diese Kraft richtig einsetzten und was dir die Luft abschnürt, erhältst du die Möglichkeit einzuwirken. Du erlangst dadurch Leichtigkeit, Gelassenheit, und schlussendlich Freude. Dies wiederum erfreut deine ganzen Fortpflanzungsorgane sehr.

Wenn das kein guter Grund ist, öfter einmal tief durchzuatmen. Was hindert dich also daran, immer wieder einen tiefen Atemzug zu nehmen und dir deiner Atmung bewusst zu werden. Es kostet weder Zeit noch Geld und du kannst es jederzeit und überall praktizieren.

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